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Protokoll der Stiftungsversammlung am 18.06.2011

 


TOP 1: Herr Dr. Schmidt begrüßt die Anwesenden im Besprechungszimmer des Ulmenhauses um 12.15.

Anwesend sind Herr Egon Trapp, Herr Falko Trapp, Herr Sigurd Hendrich, Herr Christoph Stöppler, Herr Dr. Schmidt.

 

TOP 2: Herr Dr. Schmidt übernimmt das Amt des Protokollführers.

 

Herr Trapp moniert einen Tippfehler im Einladungsschreiben. Herr Pastor Stöppler reagiert auf diese „Kleinkariertheit“ ungehalten – Burg Nordeck habe gewichtigere Probleme. Herr Trapp erklärt, außerhalb der Tagesordnungspunkte eine Mitteilung über eine erfolgte Preisverleihung zu machen und dann den Raum zu verlassen.

Er führt dazu das Folgende aus: Anlässlich des zurückliegenden Elterntages sei der Schüler Patrick Florian Fischer durch die Egon-Trapp-Stiftung mit einer Urkunde und einem Geldbetrag, den ein „anonymer“ Spender zur Verfügung gestellt habe, ausgezeichnet worden. Die Heimleiterin Klöß-Vedder habe den Preis überreicht. Auf Befragen erklärt Herr Egon Trapp, von einem Vorschlag der Heimleitung bzgl. eines Schülers namens Frederik Flackus als Preisträger keine Kenntnis gehabt zu haben und auch den allen Gremiumsmitgliedern der Stiftung zugänglich gemachten ablehnenden Bescheid durch die Vorstandsmitglieder Hendrich und Dr. Schmidt nicht erhalten zu haben.

Herr Falko Trapp erklärt auf Befragen, daß gleichwelche Spenden dem Konto der Stiftung gutzubringen und nicht willkürlich auszuschütten seien.

 

Herr Egon Trapp verläßt die Sitzung um 12.26.

 

TOP 3: Anwesend sind Herr Egon Trapp (bis 12.26), Herr Sigurd Hendrich, Herr Falko Trapp und Herr Dr. Schmidt.

Herr Dr. Schmidt berichtet vom Austritt des Mitglieds des Stiftungsrats Guntram Kraus mit Schreiben vom 23.07.2010. Da die Satzung drei Stiftungsratsmitglieder– hiervon möglichst ein Lehrer aus dem Kollegium Nordecks – vorsieht, bittet Herr Dr. Schmidt um entsprechende Vorschläge. Da keine vorliegen, wird dieser Punkt vertagt. Herr Hendrich will sich um die Angelegenheit kümmern.

 

TOP 4: Herr Falko Trapp erläutert das bilanzielle Zahlenwerk 2010. Die finanzielle Situation der Stiftung  ist kerngesund: Die Stiftung verwaltet ein Barvermögen von ca. 190.000,-- €.

In gemeinsamer Abstimmung hatten Herr Falko Trapp und Dr. Schmidt sich im vergangenen Spätsommer – auch unter Bezug auf die zurückliegende Finanzkrise von 2008 – darauf verständigt, eine Immobilie in den Anlagestock aufzunehmen. Herr Dr. Schmidt berichtet von seinen zurückliegenden Bemühungen, eine solche für die Stiftung zu erstehen. Bislang waren die in diese Richtung unternommenen Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Das Gremium erteilt aus diesem Grunde Herrn Dr. Schmidt den Auftrag, das vorhandene Barvermögen auf ein Tagegeldkonto umzuschichten, um im Erfolgsfalle raschestmöglich an das Geld kommen zu können. Naturgemäß wird die Rendite innerhalb solchen Vorgehens recht spärlich ausfallen, andererseits scheinen die momentanen Möglichkeiten, Erträge aus dem Stiftungsvermögen auszuschütten, a. G. der auf der Schule herrschenden Verhältnisse eher eingeschränkt.

 

TOP 5: Dr. Schmidt nimmt noch einmal Bezug auf diesjährige Form der „Preisvergabe“. Bereits im vergangenen Jahr wurde moniert, daß die Kommunikation zwischen Heimleitung und Stiftungsvorstand seit dem Weggang von Herrn Schlotter kaum eine mehr sei, die diesen Begriff verdiene. Es sei schlicht ein Unding, daß – wie in diesem Jahr geschehen – ein Vorschlag für einen potentiellen Preisanwärter eingereicht werde, dessen Zustandekommen nicht mit den Statuten der Stiftung in Einklang zu bringen sei (Gesamtkonferenz). Die Fristsetzung für einen Entscheid durch den Stiftungsvorstand binnen einer guten Woche habe darüber hinaus befremdet. Geradezu grotesk sei es im Hinblick auf das oben von Herrn Egon Trapp Geäußerte, einen neuen Kandidaten „Deus ex machina“ ohne jede Kenntnis der verantwortlichen Stiftungsmitglieder zu präsentieren und in fremden Namen auszuzeichnen.

Herr Dr. Schmidt verwahrt sich dagegen, die von ihm ins Leben gerufene und ausschließlich durch ihn finanziell ausgestattete Stiftung für PR-Zwecke der Internatsleitung instrumentalisieren zu lassen.

 

TOP 6: Herr Dr. Schmidt erhält den Auftrag, sich hinsichtlich der unerfreulichen Situation mit einem Notar und dem Regierungspräsidium Gießen ins Benehmen zu setzen, um die Möglichkeit zu eruieren, die Satzung in Bezug auf den Stiftungszweck  etc. zu verändern.

 

TOP 7: Die anwesenden Mitglieder des Stiftungsrats – Herr Christoph Stöppler und Herr Falko Trapp – stellen den Jahresabschluss zum 31.12.2010, in der vom Vorstand der Stiftung  vorgelegten Fassung, fest.

TOP 8: Der Stiftungsrat entlastet einstimmig den Vorstand der Stiftung.

TOP 9: Für diesen Tagesordnungspunkt gibt es keine Beiträge.

 

Die Sitzung wird um 13.00 geschlossen.

 

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 Protokoll zur Jahresversammlung vom 29.05.10

TOP  1: Herr Dr. Schmidt begrüßt die Anwesenden im Lehrerzimmer der Burg und eröffnet die Sitzung um 12.15.

 

TOP  2: Herr Dr. Schmidt erklärt sich bereit, das Protokoll zu führen.

 

TOP  3: Anwesend sind Herr Egon Trapp, Herr Christoph Stöppler, Herr Guntram Kraus, Herr Falko Trapp und Herr Dr. Schmidt. Herr Sigurd Hendrich fehlt entschuldigt und wird bzgl. seines Stimmrechtes von Herrn Kraus vertreten. Außerhalb des Protokolls und nicht zu Veröffentlichung bestimmt verliest Herr Dr. Schmidt ein persönliches zweiseitiges Schreiben, in dem er das mangelnde Interesse der Schulverantwortlichen an der Stiftung -auch im Zusammenhang mit den äußerst schwierigen Verhältnissen, die im Landschulheim herrschen - beklagt.

 

TOP  4: Herr Falko Trapp verliest den Rechenschaftsbericht. Auch in die Finanzstruktur der Stiftung hat die Finanzkrise ihre Spuren hinterlassen. Wir sind jedoch – bereits ein knappes halbes Jahr hinter dem Jahreswechsel – auf gutem Wege, die Buchverluste auszugleichen. Die Liquiditätssituation der Stiftung ist gut.

 

TOP  5: Im Jahre 2009 wurde der Schüler Jakob Winkels-Herding als Preisträger von der Stiftung ausgezeichnet. Herr Trapp nahm die Ehrung anlässlich des Elterntages vor. Der Junge stammte aus der Familie von Frau Hermann und wurde von dieser auch vorgeschlagen. Ein weiterer Vorschlag wurde vom Stiftungsvorstand abschlägig beschieden.

 

TOP  6: Für das Jahr 2010 erhielt die Stiftung keinerlei akzeptablen Vorschlag aus der Lehrer- oder Erzieherkonferenz. Ob dies in den kommenden Jahren anders und damit besser wird, steht angesichts der bahnbrechend geplanten Umorganisation  des Landerziehungsheims  in eine zu überwiegenden Teilen Einrichtung der Jugendhilfe in den Sternen.

 

TOP  7: Wie bereits unter TOP 6 angesprochen, wird Burg Nordeck sich einschneidend verändern. Dies hat möglicherweise Auswirkung auf Teile unserer Satzung, insbesondere den Zwec der Stiftung. In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema Stipendien angesprochen. Herr Dr. Schmidt wurde beauftragt, Herrn Dr. Schneider, Notar in Hamburg, in dieser Angelegenheit zu kontaktieren und im Bedarfsfall sich mit dem Regierungspräsidium Giessen ins Benehmen zu setzen.

Es wurde die Frage diskuttiert, ob lediglich Einzelpersonen oder auch Gruppen ausgezeichnet werden können. Die Antwort auf diese Frage ergibt sich eindeutig aus der Satzung.

Im weiterne ist man sich darüber einig, die Verhältnisse an der Schule, die seit einigen Monaten unter neuer Leitung steht, bis zum nächsten Jahr kritisch zu beobachten.

Es wird einstimmig beschlossen, den steuerlich höchstmöglichen Satz aus den Erträgen jährlich den Rücklagen zuzuführen um einer inflationären Aushöhlung des Stiftungskapitals entgegenzuwirken.

TOP  8: Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

TOP  9: Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Vorstandsvorsitzender bleibt Herr Dr. Peter-Michael Schmidt, als weitere Vorstände fungieren Herr Egon Trapp und Herr Sigurd Hendrich.

TOP 10: Es findet keine Wahl eines neuen Stiftungsrates statt; dieser ist – mit Ausnahme des aktiven Mitglieds – auf Lebenszeit gewählt.

TOP 11: Es werden keine weiteren Punkte oder Vorschläge diskuttiert. Herr Dr. Schmidt schließt die Sitzung um 13.15.

 

 

 

Protokoll zur Jahresversammlung vom 13.06.09

TOP 1: Begrüßung

TOP 2: Wahl des Protokollführers

TOP 3: Feststellung der Anwesenheiten

TOP 4: Rechenschaftsbericht

TOP 5: Jahresbericht 2008

TOP 6: Ausblick auf 2010

TOP 7: Beschlüsse

TOP 8: Entlastung des Vorstands

TOP 9: Verschiedenes

 

 

Beginn: 17.30

Versammlungsraum: Erdmann-Geheeb-Haus

1.     Herr Dr. Schmidt begrüßt die anwesenden Stiftungsmitglieder.

2.     Herr Dr. Schmidt erklärt sich bereit, die Protokollführung zu übernehmen.

3.     Anwesend sind: Sigurd Hendrich                                                                                      Christoph Stöppler        
                               Guntram Kraus
                               Dr. P.M. Schmidt   

Egon Trapp und Falko Trapp fehlen entschuldigt.

4. Der Rechenschaftsbericht von Herrn Falko Trapp liegt vor. Er wird einstimmig genehmigt.

5. Herr Guntram Kraus berichtet über die Preisverleihung anlässlich des Elterntages am 24. 05. 2009 anlässlich des Elterntages. Der Preis in Höhe 500,-- € zuzüglich eines persönlichen Geschenkes in Form eines sterlingsilbernen Markenkugelschreibers ging an den Schüler Jakob Winkels-Herding. Herr Egon Trapp hatte die Verleihung durchgeführt. Der Preisträger zeichnete sich nach Ansicht des Kollegiums des LEH Burg Nordeck durch hohes soziales Engagement und auch durch besondere Schulleistungen aus. Seine Familienmutter, Frau Hermann, hatte sich in vorbildlicher Weise schriftlich und sehr ausführlich zu diesem Schüler geäußert. In einer Telefonkonferenz der Stiftungsmitglieder stimmten diese der Auszeichnung zu.

6. Es wird erneut darüber diskutiert, ob in Zukunft auch die Preisvergabe an ein Kollektiv möglich sein soll. Man kommt überein, diese Frage im Gesamtgremium neu zu sondieren.

7. Aus mangelnder Notwendigkeit ergeben sich keine neuen Beschlüsse.

8. Unter Rückgriff auf die vorliegenden Vollmachten wird der Vorstand einstimmig entlastet.

9. Herr Dr. Schmidt berichtet im Auftrag von Herrn Falko Trapp über die angespannte Finanzlage der Stiftung, die diese in der Zukunft veranlassen soll, die Vergabe von Teilstipendien vorerst zu beschränken. Im Hinblick auf die aktuelle Liquiditätslage – zum 31.12.2008 weist die Stiftung lediglich ein ungebundenes Eigenkapital (EK ohne Stiftungskapital!) in Höhe von rund 4.800,-- € aus – wollen wir in der nächsten Zeit ein wenig vorsichtiger operieren.

 

Die Sitzung wird geschlossen um 18.35

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Preisverleihung 2009

Am Sonntag, den 24. Mai 2009 hatten wir die Freude, den Schüler Jakob Winkels-Herding mit dem diesjährigen Stiftungspreis auszuzeichnen. Der Schulsprecher des Heims aus der Familie von Frau Hermann hat sich durch vorbildliches Engagement für Burg Nordeck und überdurchschnittliche Schulleistungen hervorgetan. In einer launigen Laudatio nahm der Namensgeber unserer Stiftung die Preisverleihung vor. Wie üblich bestand der Preis aus einem Geldgeschenk, der traditionellen "Silbergabe" sowie einer Urkunde. Der bezeichnende Satz auf letzterer lautet: "Mit beispielhaftem Engagement und vorbildlichem Verhalten setzte Jacob ein Zeichen für seine Mitschüler auf Burg Nordeck. Er hat erkannt, dass man die Weichen für einen erfolgreichen Werdegang sehr früh selbst stellen muss. Er wird allen ein großes Vorbild bleiben."

Jakob bedankte sich mit einer beeindruckenden Rede. Neben denen seiner Vorgänger/innen ziert sein Name seit einigen Tagen unsere Ehrentafel im Erdmann-Geheeb-Haus.


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Ein runder Geburtstag......    


Am 14. 06. 2008 feierte der Namensgeber unserer Stiftung, Herr Egon Trapp, seinen 80. Geburtstag. Auch von dieser Stelle sei dem Jubilar auch weiterhin alles erdenklich Gute und vor allen Dingen eine fortdauernde gute Gesundheit gewünscht.


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Preisverleihung 2008

Anläßlich des Elterntages am Sonntag, den 4. Mai 2008 wurde die Schülerin
Carina Braun für ihre Verdienste um das Heim von Herrn Egon Trapp und Dr. P. M. Schmidt mit dem Stiftungspreis ausgezeichnet. In seiner Ansprache hob Herr Dr. Schmidt das hohe soziale Engagements Carinas hervor, die sich mit hoher Kompetenz in vielen Bereichen unserer Schule einbrachte. Neben einem Geldpreis und einem persönlichen Geschenk - traditionsgemäß aus Silber gefertigt - schmückt die überreichte Verleihungsurkunde der schöne und treffende Satz von Oscar Wilde:

"Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung."

Ein weiterer Grund zur Freude: Carina wird in den kommenden drei Jahren das Gymnasium in Lollar besuchen, um dort das Abitur zu bestehen. Betreut wird sie weiterhin von ihrer Familienmutter Anja Ruppert. Sie bleibt uns somit in Nordeck noch "erhalten".

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Protokoll zur Jahresversammlung vom 21. 04. 2008

 

TOP  1:  Herr Dr. Schmidt eröffnet die Sitzung im Restaurant der Burg Stauffenberg um ca. 19.00 und begrüßt die Anwesenden.        

              
TOP  2: Herr Dr. Schmidt übernimmt die Aufgabe des Protokollführers.

 
TOP  3: Herr Sigurd Hendrich, Herr Egon Trapp, Herr Guntram Kraus und  
Herr Dr. Schmidt 
sind anwesend . Herr Christoph Stöppler und Herr Falko
Trapp fehlen entschuldigt.

                   
TOP 4: Herr Dr. Schmidt berichtet über die diesjährig geplante Preisverleihung an die Schülerin Carina Braun anlässlich des Elterntages. Er dankt der Mitarbeiterin Anja Ruppert für deren sehr ausführliche Begründung ihres entsprechenden Vorschlages und bittet Herrn Kraus um
die entsprechende Übermittlung.

 
TOP  5: Der Jahresbericht wird nach telefonischer Aussage von Herrn Falko Trapp den  Mitgliedern fristgerecht vorliegen.

TOP  6: Mit dem zu erwartenden erfolgreichen Abschluss der 10. Klasse durch den Schüler *** entfällt dessen Stipendium. Das Schulgeld wird noch bis zum Juli 2008 bezahlt. Die Kosten für den Aufenthalt in Obertauern für
dieses Jahr wurden durch die Stiftung ebenfalls beglichen.

Das Stipendium für die Schülerin ***  sollte für ein weiteres Jahr fortgeschrieben werden.


TOP  7: Die anwesenden Mitglieder stimmen sowohl der diesjährigen Verleihung unseres Preises an die Schülerin Carina Braun wie auch der
weiteren Vergabe eines Teilstipendiums an *** einstimmig zu.

           
TOP  8: Der Vorstand wird mit drei Ja-Stimmen und drei Enthaltungen entlastet.

  TOP 9: Es wird kein Punkt unter Verschiedenes besprochen. Die Sitzung wird gegen ca. 19.30 geschlossen.

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Weiteres Teil-Stipendium vergeben

Auf Beschluss des Vorstandes wird ab dem 01.08.2007 ein weiteres Teil-Stipendium in Höhe von monatlich 150,-- EUR an die Schülerin *** vergeben.


Protokoll zur Jahresversammlung vom 30. Juni 2007


TOP 1: Herr Dr. Schmidt eröffnet die Sitzung im Lehrerzimmer von Burg Nordeck um ca. 19.00 Uhr und begrüßt die Anwesenden.

TOP 2: Herr Dr. Schmidt übernimmt die Aufgabe des Protokollführers.

TOP 3: Alle geladenen Mitglieder der Stiftung sowie Herr Sigurd Hendrich sind anwesend.

TOP 4: Wir gedenken unseres so früh und unerwartet verstorbenen Vorstandsmitgliedes Renate Miltsch.

TOP 5: Herr Dr. Schmidt berichtet über die diesjährige Preisverleihung an die ehemalige Schülerin Fatu Jula anlässlich des Elterntages. Er dankt Herrn Kraus für die ihm zu gesandte Begründung für diese Entscheidung, die sehr gelungen war. Im Weiteren vergibt die Stiftung seit Beginn des Jahres ein Teilstipendium an den Schüler *** in Höhe von monatlich 500,-- €. Darüber hinaus bezahlte die Stiftung den Aufenthalt des Schülers in Obertauern incl. der anfallenden Zusatzkosten. Die Zusage für den Stipendiaten ist geknüpft an eine adäquate Schulleistung und die dauernde Einhaltung der Schulordnung. Herr Kraus berichtet von der erfolgreichen Versetzung des Schülers.

TOP 6: Der Jahresbericht wird nach Aussage Herrn Falko Trapps den Mitgliedern in spätestens acht Wochen vorliegen.

TOP 7: Die neue Heimleitung gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Stiftung auch in Zukunft gut mir ihr zusammenarbeiten wird. Das Stipendium wird in das nächste Schuljahr hinein verlängert. Herr Kraus wird dem Vorstand über die weiteren Leistungen des Schülers in Abständen berichten.

TOP 8: Es werden aus mangelndem Anlass keine Beschlüsse gefasst.

TOP 9: Der Vorstand wird mit drei Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen entlastet.

TOP 10: Als Nachfolger für Frau Renate Miltsch wird Herr Sigurd Hendrich einstimmig in den Vorstand gewählt. Herr Dr. Schmidt und Herr Egon Trapp werden einstimmig für eine weitere Periode in den Vorstand gewählt. Auf Wunsch der Versammlung wird Herr Dr. Schmidt als Vorstandsvorsitzender, Herr Egon Trapp als 2. Vorsitzender und Herr Hendrich als 3. Vorsitzender bestimmt.

TOP 11: Es wird kein Punkt unter Verschiedenes besprochen. Die Sitzung wird gegen ca. 19.30 Uhr geschlossen.


Ansprache von Dr. Peter-Michael Schmidt aus Anlass der Preisverleihung am Elterntag 2007


Liebe Eltern, liebe Mitarbeiter, liebe Schüler und liebe Altnordecker!

Ich habe die traurige Pflicht, Sie vom Ableben einer guten Freundin Nordecks zu unterrichten. Frau Renate Miltsch war viele Jahre im Trägerverein unseres Landerziehungsheimes tätig. In den zwanzig Jahren, denen sie der Burg eng verbunden war, hat sie sich stets konsequent, beharrlich und hilfreich für die Belange unseres Heims eingesetzt. Ohne ihr Wirken und ihre unermüdlichen Hilfe bestände aller Wahrscheinlichkeit nach Burg Nordeck in seiner heutigen Form nicht mehr.

Auch als Gründungs- und Vorstandsmitglied der Egon-Trapp-Stiftung, für die heute zu Ihnen spreche, war Renate Miltsch ein nicht wegzudenkender Faktor. „Es waren immer die Herzen, welche die Burgen hielten.“ Dieser Satz Rilkes, zitiert aus unserem Nordecker Leitsatz, traf auf die Verstorbene in eindeutigem Maße zu. Frau Miltsch hatte ein großes Herz für andere Menschen. Ihr Tod kam für alle, die sie kannten, völlig unerwartet und viele Jahre zu früh. Es wird schwer sein, diese Lücke zu schließen. Ich darf Sie herzlich bitten, aufzustehen, und in einer stillen Minute der Verstorbenen zu gedenken.

Ich danke Ihnen.

Der Blick der Öffentlichkeit auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Förderung hat sich in den letzten Monaten deutlich verschärft. Wir stehen als Gesellschaft vor der bitteren Erkenntnis, dass wir in den zurückliegenden Jahren in Bildungs- und Erziehungsfragen unsere – und ich sage dies, um im Bilde zu bleiben – „Hausaufgaben“ nur unzureichend gemacht haben. Dies geht so weit, dass ein mir befreundeter Schulleiter sich zu der Äußerung hinreißen ließ, er stoße in der letzten Zeit zunehmend auf Eltern, die selbst schon nicht erzogen seien.

Wie dem auch sei: Wir befinden uns in einem gesellschaftlichen Umdenkungsprozess, der auch aus dem Umfeld der Privatschulen – ich denke dabei etwa an das kontrovers diskutierte Buch des ehemaligen Leiters von Salem, Bernhard Bueb, „Lob der Disziplin“ – neue Anstöße erhält.

Ein Beitrag zu diesem Umdenkungsprozess stellt die vor nunmehr knapp sieben Jahren ins Leben gerufene Egon-Trapp-Stiftung – genannt nach dem langjährigen Mitarbeiter und Leiter unseres Landschulheims – dar, für die ich die Freude habe, heute zu Ihnen zu sprechen.

Sie leitet sich zweckgerichtet an der Förderung von Begabungen von Schülern des Landerziehungsheimes Burg Nordeck ab. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die jährliche Vergabe eines oder mehrerer Preise in Form einer Bar- oder Sachzuwendung an einzelne Schüler oder Schülergruppen.

Voraussetzung für die Vergabe eines solchen Preises soll die freiwillige und längerfristig angelegte aktive Beteiligung an einem Projekt sein, das – eingebettet in die Erziehungsziele des Landerziehungsheims Burg Nordeck – soziale, musische, kulturelle oder sportliche Ziele verfolgt.

Ein oder mehrere potentielle Preisträger werden dem Stiftungsvorstand vorgeschlagen, der dann über eine eventuelle Vergabe entscheidet. In der Praxis kann dies bedeuten, dass das jeweilige Familienoberhaupt ein Mitglied seiner Familie zu einer entsprechenden Leistung anregt und bewegt, um dann nach einer längeren Phase der Beobachtung einen Vorschlag in der Mitarbeiterkonferenz zu machen. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass ein Schüler oder eine Schülerin von sich aus die Initiative ergreift und sich mit seinem Familienoberhaupt abstimmt.

Vorschläge, die auf diese oder ähnliche Art zustande kommen, teilt der Leiter des Heims dem Stiftungsvorstand mit. Nach dessen Entscheidung wird der jeweilige Preisträger mit einer Urkunde und einem Geldpreis ausgezeichnet, und an der „Ehrentafel“ – sie hängt im Erdmann-Geheeb-Haus – in Bronze verewigt.

Bevor ich zur Verleihung an die diesjährige Preisträgerin komme, erlauben Sie mir bitte noch zwei Bemerkungen. Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass der jeweilige Preisträger neben Urkunde und Geldpreis ein zusätzliches Geschenk erhält, das ihn für lange Jahre an seine Auszeichnung erinnern soll. Es handelt sich dabei stets um einen Gegenstand aus Sterling Silber und er hat seinen historischen Ausgangspunkt in einer kleinen silbernen Nadel mit dem Nordecker Wappen, die mir mein Familienvater während meiner nun knapp 50 Jahre zurückliegenden Schülerzeit für eine besondere Leistung im Naturtheater schenkte. Dieser Familienvater hieß – sie ahnen es schon, Egon Trapp. Anläßlich des Elterntages vor zwei Jahren hatte ich sie nicht dabei, heute kann ich sie Ihnen vorweisen.

Im Weiteren darf ich Ihnen mitteilen, dass die Stiftung zum ersten Mal in ihrer kurzen Geschichte - beginnend im Januar 2007 – ein Teilstipendium vergeben konnte. Darüber sind wir sehr froh.

Ich darf Ihnen nunmehr unsere heutige Preisträgerin vorstellen. Jula Fatu wurde vor knapp 20 Jahren im Senegal geboren. Als sie nach – wie man sich vorzustellen vermag – einigen Wirren nach Nordeck kam, sprach sie kaum ein Wort deutsch. Wie schwer es ist, als junges Mädchen – heimwehkrank und nicht in der Lage, sich der neuen Umgebung, den Schulkameraden und den Erwachsenen mitteilen zu können, ist unschwer nachvollziehbar.

Mit großem Fleiß und Ehrgeiz ist es ihr dennoch gelungen, sich in kürzester Zeit die deutsche Sprache anzueignen. Sehr warmherzig und hilfsbereit sorgte sie sich über ihren besonnenen und fürsorglichen Familiendienst hinaus um ihre Mitschüler.

Dabei blieb sie – trotz ihres harten Flüchtlingsschicksals und der ständig drohenden Abschiebung immer fröhlich. Stets war sie voller Wärme, Lachen und Humor – nie griesgrämig, unfair oder mutlos.

Dankbar hat Fatu alle von Nordeck angebotenen Chancen angenommen, optimal genutzt und mit ihrer gepflegten Erscheinung viel zum guten Image der Burg beigetragen.

Neben ihren sportlichen und musikalischen Aktivitäten nahm sie an Praktika auch außerhalb der Schulzeit teil – auch von Eltern anderer Schüler wurde sie als Mitschülerin derer Kinder geschätzt. Während ihres 3 ½ jährigen Aufenthaltes auf Nordeck fiel sie durch eine vorbildliche Regelbefolgung auf.

Heute besucht Fatu in Lollar, wo sie heute lebt, das Gymnasium und wird dort mit dem Abitur abschließen.

Wir haben Fatus Urkunde mit dem folgenden Satz versehen:

Mit strahlendem Optimismus nutzte Fatu ihre Chancen auf Burg Nordeck und bot mit ihrem Elan und Erfolg vielen Mitschülern ein beispielhaftes Vorbild. Fatu´s hervorragende Leistungen ermöglichten ihr den Übergang auf die gymnasiale Stufe.

Mir bleibt nur noch, Dich, liebe Fatu, auf das herzlichste zu beglückwünschen!

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.


Jahreshauptversammlung 2006


Am 10. Juni 2006 fand auf Burg Nordeck die sechste Sitzung der „Egon-Trapp-Stiftung“ statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2005


Am 21. Mai 2005 fand auf Burg Nordeck die fünfte Sitzung der „Egon-Trapp-Stiftung“ statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2004


Am 20. Mai 2004 fand auf Burg Nordeck die vierte Sitzung der "Egon-Trapp-Stiftung" statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2003


Am 14. Juni 2003 fand in der "Alten Klostermühle", Lich (Ortsteil Arnsburg), die dritte Sitzung der "Egon-Trapp-Stiftung" statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2002


Am 25. Mai 2002 fand im "Hotel Bellevue", in Wolfshausen (bei Marburg), die zweite Sitzung der "Egon-Trapp-Stiftung" statt. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.


Jahreshauptversammlung 2001


Am 24. Mai 2001 fand auf "Burg Nordeck" die erste Sitzung der "Egon-Trapp-Stiftung" statt. Die Versammlung wählte den Stiftungsvorstand sowie den Stiftungsrat satzungsgemäß für drei Jahre. Es wurde ein ordnungsgemäßes Protokoll angefertigt.